Pressemitteilung der Allianz zur Sundbrücke

Pressemitteilung, Medieninformation mit der Bitte um Veröffentlichung:

Allianz gegen die feste Fehmarnbeltquerung

Allianz sieht Vertrauensverhältnis zwischen Bahn/Bund und Dialogforum als gestört an

 

Die nun öffentlich gemachten Informationen bezüglich der Verwendungsfähigkeit der Fehmarnsundbrücke im Rahmen der Hinterlandanbindung zur festen Fehmarnbeltquerung werfen viele weitere Fragen auf.

„Diese Informationen scheinen dem Bundesverkehrsministerium schon seit dem Frühjahr zur Verfügung zu stehen.“, so Susanne Brelowski, Sprecherin der Allianz gegen eine feste Fehmarnbeltquerung. „Nur so lassen sich der Sinneswandel zur Aufnahme einer 2. Sundquerung in den Bundesverkehrswegeplan und die Kommentare Ramsauers zum Denkmalschutz der Brücke erklären.“

In den letzten Dialogforen wurde nach dem Ergebnis des Brückengutachtens mehrfach nachgefragt, die Bahn antwortete selbst im November noch, dass es in Arbeit sei. „Ich sehe in diesem Punkt das Vertrauensverhältnis zwischen Dialogforum und Bahn/BMVBS für sehr gefährdet an. Nachdem schon die anderen Gutachten lange zurück gehalten wurden, ist dies nun die Krönung“, so Brelowski.

Äußerst kritisch sieht die Allianz aber auch die Reaktion von Staatssekretär Nägele, der nun „Lösungen außerhalb der üblichen Verfahren“ mit dem BMVBS im Januar suchen wolle. „Soll dies bedeuten, dass der Bürger/die Umwelt aufgrund der Verzugstaktik von Bahn und BMVBS diesbezüglich in seinen Rechten beschnitten werden soll?“ fragt Brelowski. „Das darf nicht sein, dagegen werden wir kämpfen!.“

 

Die Allianz gegen eine feste Fehmarnbeltquerung fordert, das Gutachten bezüglich der Fehmarnsundbrücke unverzüglich zu veröffentlichen. Brelowski: „Das Gutachten wird auch aufzeigen müssen, ob der sogenannte „Planfall 0“ (Eine theoretische Maximalnutzung der bestehenden Trasse ohne bauliche Ertüchtigung) in den Gutachten zum Raumordnungsverfahren richtig dargestellt wurde. Sollte dies nicht der Fall sein, so darf die Planungsbehörde mit den wissentlich falschen Gutachten das ROV nicht eröffnen und muss vorher entsprechende Nachbesserungen verlangen“. Die Vergleiche mit diesem Planfall waren im Vorwege schon auf Unverständnis gestoßen, da künstlich gerechnete (quasi bereits fahrende) Güterzüge ohne Lärmschutz die neue Trasse in einem sehr positiven Licht dargestellt haben.

 

„Das Dialogforum im Januar wird sicherlich interessant werden“, so Brelowski. „Hr. Dr. Jessen wird viele kritische Fragen der Teilnehmer an Bahn und BMVBS entgegen nehmen müssen. Hier wird seine Neutralität sicherlich auf einen neuen Prüfstand gestellt werden.“

 

Die Allianz gegen die feste Fehmarnbeltquerung kündigt weiterhin an, im Januar mit ihren Mitgliedern den Ostholsteiner Bürgern für Einsprüche und Anmerkungen zum ROV zur Seite zu stehen, sollte dieses dennoch planmäßig eröffnet werden.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Susanne Brelowski

Sprecherin der Allianz gegen die feste Fehmarnbeltquerung

 

Hof Altona 1

23730 Sierksdorf

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Lesen Sie den entsprechenden LN-Artikel hier …..

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