1.190 Scandlines Mitarbeiter werden BELTRETTER

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Jetzt BELTRETTER: Roman Walther und Bernd Friedrichs vom Scandlines Konzernbetriebsrat
Jetzt BELTRETTER: Roman Walther und Bernd Friedrichs vom Scandlines Konzernbetriebsrat

1.190 Scandlines Mitarbeiter werden BELTRETTER

Puttgarden/Rødby, 05. Oktober 2015 – Jetzt schließen sich auch der Konzernbetriebsrat und die 1.190 Mitarbeiter der Reederei Scandlines den BELTRETTERN an. Damit steigt die Zahl der Initiativen, Organisationen und Unternehmen, die die BELTRETTER tragen, auf 28 an. Zuletzt war die Kommune Ratekau zu den BELTRETTERN gestoßen. Die BELTRETTER (http://beltretter.de) sind eine wachsende Bewegung, die sich für die Zukunft Ostholsteins engagiert und gegen den geplanten Fehmarnbelt-Tunnel mit all seinen negativen Begleiterscheinungen wie zum Beispiel der geplanten Güterzug-Trasse mobil macht. Karin Neumann, Sprecherin der BELTRETTER: „Für uns sind aber nicht nur die 28 Initiativen und Organisationen BELTRETTER, sondern alle, die zum Beispiel mit einem blauen Holzkreuz ihre Meinung zeigen. Das haben viele der Scandlines Mitarbeiter auch bereits getan. Jetzt freuen wir uns, dass sie auch als Gesamtheit und formell zu den BELTRETTERN zählen.“

Bereits an der Auftaktveranstaltung der BELTRETTER im Frühjahr auf Fehmarn hatten viele Scandlines Mitarbeiter sowie Bernd Friedrichs, Vorsitzender des Scandlines Konzernbetriebsrates, teilgenommen. Bernd Friedrichs: „Natürlich entspringt unser Engagement auch einem ganz einfachen Eigeninteresse. Denn würde der Tunnel gebaut werden, gingen bei Scandlines unter Umständen viele Jobs verloren. Das wäre ein enormer Wertschöpfungsverlust für die Region. Aber über dieses Motiv hinaus spielen für uns zum Beispiel auch der Schutz der Ostsee und die Sicherung des Tourismus in unserer Region eine große Rolle.“ Scandlines betreibt unter anderem die Fährverbindung Puttgarden – Rødby sowie den Bordershop im Puttgardener Hafen. In Puttgarden bestehen derzeit 560 Arbeitsplätze, auf dänischer Seite in Rødby 630. Friedrichs: „Mal abgesehen davon, dass dieser Tunnel ein ökologisches sowie wirtschaftliches Desaster bedeuten könnte: Unsere Fähren sind im Jahresmittel nur zu 40 Prozent ausgelastet und verfügen daher auch über genug Kapazitäten für etwaigen Mehrverkehr. Außerdem sind Hybrid-Fähren deutlich umweltschonender als der Bau des Belt-Tunnels und dann all die Autos und Lastwagen, die durch ihn hindurchfahren würden.“

Lesen Sie hier einen Bericht der LN dazu…

Hier ein Bericht der Onlineausgabe des Fehmarnschen Tagesblattes…

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